Ein paar Dinge über mich
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Ein paar Dinge über mich

Bevor wir anfangen, will ich mich zunächst bei dir bedanken. Es ist nicht selbstverständlich, dass du dir die Zeit nimmst, das hier zu lesen. Es gibt eine Menge Dinge, die um deine Aufmerksamkeit konkurrieren und ich weiß es wirklich sehr zu schätzen, dass du hier bist.

Seit 2016 lebe ich im wilden Süden der Bundesrepublik, am Ammersee. Natürlich ist es schön hier, die Menschen sind entspannt und es gibt eine Menge Wasser.

Life is better at the lake.

Frage mich, wie alt ich bin und ich würde dir vorschlagen, dass wir uns auf das hier einigen: irgendwas zwischen Geburt und Tod. Noch jung genug, um Videospiele und so ziemlich das ganze nerdige Zeug zu lieben. Alt genug, um verstanden zu haben, dass ich als Person niemals wachsen werde, wenn ich mir mein Verhalten von der Wahrnehmung anderer Leute diktieren lasse.

Frage mich, als was ich gearbeitet habe und wir wählen den längeren Weg. Ich arbeitete als Werbetexter, freier Autor für Magazine und Zeitungen, als Bildregisseur, Webdesigner, Printdesigner, Computerverkäufer, Barfußlauftrainer, Trainer für natürliche Bewegung und in diesem Zusammenhang, Vortragsredner; ich nahm an Literaturwettbewerben teil, veröffentlichte kein Buch, arbeitete im Krankentransport und verkaufte sogar eine ganze Zeit lang Laufschuhe. Ich habs dir gesagt.

Hochschule? Ja. Hochschule, was? Germanistik, Neue Deutsche Literatur und Linguistik an der LMU in München. Das Studium unterbrach ich allerdings ziemlich bald, weil ich lieber in Neuseeland leben wollte. Der Geheimplan war – und das muss jetzt bitte unter uns bleiben – dass ich dort bleiben und eine Barfußlaufschule gründen wollte. Das hat allerdings nicht so gut geklappt. Also entschied ich mich wieder zurückzukommen.

Wenn ich es nicht selbst erlebt hätte, würde ich jetzt behaupten: Diese Biografie ist ein Witz. Und das ist sie auch. Ein Leben voller verdammt guter Witze. Und manchmal auch voller richtig schlechter.

Geraudeausbiografien können andere besser. Wer schwankt, hat mehr vom Weg.

Vollzeit-Festanstellung? Derzeit nein. Und es gibt gute Gründe, weshalb das langfristig keine Option mehr für mich ist. Mein letztes Arbeitsverhältnis beendete ich jedoch, kurz bevor die Sache mit Corona richtig durch die Decke ging, aus den vollkommen unironischen Gründen einer schweren Depression. Das vergangene Jahr arbeitete ich intensiv daran, den alten Affen wieder an die Leine zu legen. Langsam wird es besser.

So mache ich derzeit das, was ich am besten kann: Ich schaue in die Wolken und arbeite als freier Autor. Schreiben ist für mich schon immer eine Art geistige Triebabfuhr, ästhetische Notwehr und Psychohygiene gewesen. Seit mittlerweile 20 Jahren (!) veröffentliche ich Sachen in diesem Internet und manchmal schreibe ich Artikel über wichtige Ideen, die im verborgenen wachsen.

Es gibt eine Übersicht sämtlicher Artikel von mir auf diesem Blog und wenn du möchtest, kannst du dich über Twitter, Discord und Mastodon mit mir verbinden. Englischsprachige Artikel veröffentliche auf Medium und Hey.

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Ich dachte mir, wenn ich schon persönlich werde, dann bitte auch richtig persönlich. Also, sei nett und freundlich zu mir.

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